Ich weiß gar nicht, ob es politisch korrekt ist, …

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Mrz 042007
 

… aber es tut einfach einmal gut, in diesem gesamten Klimaalarmismus auch einmal jemanden zu hören, der eine andere Sicht der Dinge vermittelt. Das tut in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Cicero ihr Chefredakteur Wolfram Weimer unter der Überschrift „Achtung, Achtung!„.

Überschwemmung

Das Wetter schlägt Kapriolen (Bild: pixelquelle.de)

Dabei ist es mir fast schon egal, ob das, was Herr Weimer hier von sich gibt, sachlich richtig und begründet ist. Ich finde es einfach schrecklich, wenn sich Medien und ihre Konsumenten und damit auch die Politik alarmistisch auf ein Thema stürzen, ohne Kritik auf Panik machen und ein paar Wochen später ist alles vergessen. Beim letzten Mal war es der Feinstaub, heute ist es das CO2. Und niemand, wirklich niemand wird künftig auf den Urlaub auf Mallorca verzichten, niemand wird tatsächlich merkbar weniger Auto fahren und niemand kann wirklich belegen, ob wir noch 2, 5, 13 Jahre oder unendlich viel Zeit haben, um auf den Klimawandel zu reagieren. Solch pseudowissenschaftlichen Quark bekommen wir zur Zeit jeden Tag um die Ohren gehauen.

Bevor es jetzt in den falschen Hals gerät: Ja, wir Menschen nehmen massiv Einfluss auf das Klima. Und ja, wir zerstören Umwelt in unvorstellbarem Maße. Aber auch ja, Klimawandel hat es schon immer gegeben. Und ja, den meisten ist es – sobald die aktuelle Panikmache erst einmal vorbei ist – wieder scheißherzlich egal. Dann wird halt die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Dabei hätte das Thema, in welcher Weise wir Menschen die Welt, auf der wir leben, verändern und ob wir das tatsächlich in diesem Maße tun sollten, eine sachliche und ernsthafte Debatte wirklich verdient.

Nicht alle hatten so viel Glück…

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Jan 202007
 

Nachdem ich ja gestern beschrieben hatte, dass ich die Folgen des Sturms erst am Freitag ausbaden musste, durfte ich heute feststellen, dass ich damit noch gut davon gekommen bin. Dabei ist die Nacht des Chefredakteurs der Financial Times Deutschland in Minden noch relativ harmlos. Deutlich heftiger sind da schon die Erlebnisse von Martin auf seinem Flug von Tel Aviv nach Hamburg über Zürich. Schönen Urlaub noch, Martin…

Jan 192007
 

Jeder, der in Schleswig-Holstein auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen ist, kann ein Lied von den Problemen singen. Meist wird über die Bahn geschimpft. Da habe ich auf der Strecke Eckernförde-Kiel auch manchmal einige Probleme, kann aber nicht wirklich klagen. So lag beispielsweise während des gestrigen Sturms in ganz Deutschland bereits der Fernverkehr brach, aber die Regionalbahn nach Eckernförde sammelte mich fast pünktlich um 19.49 Uhr am Bahnhof Suchsdorf auf. Zwar brauchte sie dann statt 20 Minuten fast 50 Minuten bis nach Eckernförde, aber das war wegen der Streckenführung durch diverse Waldstücke fast zu erwarten.

Am Bahnhof entschied ich mich dann, wegen der Böen mein Fahrrad in der Box stehen zu lassen und den Rest des Weges per Taxi zu bewältigen. Keine gute Entscheidung, wie sich noch zeigen sollte: Zwar kam ich schnell, trocken und warm zu Hause an, aber heute morgen wollte ich dann mit dem Stadtverkehr Eckernförde zum Bahnhof. Dass die Busse mit schöner Regelmäßigkeit 10-15 Minuten zu spät kommen (Außer abends, da fahren die letzten Busse oft 5-10 Minuten vor der Zeit, damit die Fahrer auch pünktlich Feierabend machen können. Warten Sie also am Bahnhof nicht zu lange auf den letzten Bus – es wird vergeblich sein!), daran hat man sich als Eckernförder schon gewöhnt. In der Regel erreicht man den Zug trotzdem noch.

Heute allerdings kam der Bus um 6.53 wieder einmal gar nicht. Und so stand ich knapp 40 Minuten sinnlos mit einigen Schülern in der Kälte, bis ich mich – in der Sorge, dass auch der Bus um 7.23 Uhr nicht käme – dann mit in den Einsatzwagen zum Schulzentrum zwängte. Nach weiteren 10 Minuten Wartezeit am Bahnhof, die ich mir mit „Über die Freiheit“ von John Stuart Mill versüßte, kam dann auch pünktlich der Zug nach Kiel, in welchem ich diese Zeilen jetzt in den Journler hacke.

Wann immer Sie sich also über den ÖPNV in Ihrer Heimat oder über die Deutsche Bahn ärgern: Kommen Sie in unser schönes Ostseebad. Versuchen Sie den örtlichen Fahrplan und die Streckenführung zu verstehen. Fahren Sie hier Bus mit dem Stadtverkehr Eckernförde. Und Sie werden sehen, wie gut bei Ihnen alles funktioniert!

Bildungspolitische Veranstaltung in Eckernförde fällt aus!

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Jan 182007
 

Bild: pixelquelle.de

Aufgrund des für heute angekündigten Orkans fällt die Veranstaltung des Aktionsbündnisses Allianz für ein besseres Schulgesetz im Eckernförder Schulzentrum am heutigen Tage aus. Es ist geplant, diese Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Leider fällt mit dem schlechten Wetter nur diese Veranstaltung ins Wasser und nicht der Entwurf für das neue Schulgesetz.