Jul 012009
 

Seit 1992 beschäftige ich mich beruflich mit dem Internet. Davor habe ich das bereits einige Jahre im Toppoint Mailbox e.V. gemacht. Also zu Zeiten, als die meisten Bundesbürger „Inter-Nett“ noch für einen Hostessen-Service hielten, wie der Kollege Seeger gern erzählt. Und schon vorher habe ich die Mailbox-Szene in Kiel belebt und mit meinem Mitschüler Kris Köhntopp an der Max-Planck-Schule in Kiel darüber diskutiert, welche Möglichkeiten durch elektronische Kommunikation entstehen könnten – sozial, gesellschaftlich oder auch politisch.

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Automatisiert falsche Wahlergebnisse…

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Okt 092008
 

… liefern wohl die Wahlmaschinen von Sequioa Voting Systems, wenn man dem Bericht von heise online glauben darf. In diesem Bericht wird – wieder einmal – ein detailliertes Beispiel geliefert, warum man genau an dieser Stelle nachprüfbare Stimmzettel verwenden will. Wer damit dann Wahlergebnisse fälschen möchte, tut es dann wenigstens in vollem Bewusstsein und nicht unfreiwillig, nur weil der Systemlieferant unfähig ist. An Argumenten gegen digitale Wahlmaschinen mangelt es inzwischen so wenig, dass man sich schon wundern muss, dass es immer noch Wahnsinnige gibt, die deren Einsatz propagieren.

Die Republik der Weinerlinge (Update)

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Jun 302008
 

Gestern haben sowohl die Financial Times Deutschland als auch Telepolis und der Spiegel in ihren Online-Angeboten über die Umfrage im Auftrage der Friedrich-Ebert-Stiftung berichtet. Ergebnis dieser Umfrage war das mangelnde Vertrauen der Menschen in unsere parlamentarische Demokratie.

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Niederlande entscheiden sich für Demokratie ohne Wahlmanipulation

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Mai 182008
 

Die Niederlande haben sich nach einem Bericht von golem.de dafür entschieden, in ihrem demokratischen Staatssystem auf Manipulationsmöglichkeiten bei Wahlen zu verzichten. Deshalb werden sie gemäß einer Entscheidung des Ministerrats aufgrund der nachgewiesenen „massiven Sicherheitsmängel der Wahlcomputer“ auf deren Einsatz verzichten:

Die jetzt gefällte Entscheidung, solange ganz auf Wahlcomputer zu verzichten, „wie keine wirkliche Alternative zur Verfügung steht„, bedeutet effektiv das Aus für elektronische Parlamentswahlen im Nachbarland.

In Deutschland ist das Problembewusstsein bei den Entscheidungsträgern leider noch nicht ganz so weit gediehen. Vielleicht geben unsere westlichen Nachbarn diesen jetzt ja den nötigen Anstoß zur Überlegung, wofür die Abschaffung der Kontrollmöglichkeit durch den Wähler eigentlich gut sein soll…